Salvete, servus und willkommen!

- Vexillatio Raetia

„Vis et virtus!“ – „Kraft und Tapferkeit“ ist der Wahlspruch der römischen Legionäre aus Vorarlberg. Wir sind eine Gruppe von Enthusiasten, die sich einer außergewöhnlichen Leidenschaft widmen: Der Darstellung des Lebens der Menschen unserer Region (Raetia) im letzten Drittel des ersten Jahrhunderts, etwa der Periode zwischen den römischen Kaisern Nero und Trajan.
Als raetisches „Vexillatio“ (Einheit der römischen Armee) sind wir fester Bestandteil der „Legio XXI Rapax“, der bisher größten, internationalen Römergemeinschaft im europäischen Raum. Die „Legio Rapax“ zählte zu den ruhmreichsten Heeren des Imperiums und bestimmte in ihrer alpinen Tradition lange das Gesicht unserer Heimat in jener fernen Vergangenheit.
Wir aber wollen diese Vergangenheit wieder lebendig werden lassen. Dies gelingt uns nicht nur durch unsere persönliche Begeisterung, sondern auch durch das Bewusstsein, einer großen Familie von Gleichgesinnten aus Deutschland und Polen anzugehören.
Mit Hilfe von Altertumsforschern und Archäologen halten wir uns auf dem neuesten Stand. Und das nicht nur auf dem militärischen Sektor, sondern auch im zivilen Bereich (Handwerk, Küche, Mode und Leben des Alltags – und auch in der Gladiatur). Die Tatsache, dass einige Mitglieder unserer regionalen Einheit ursprünglich aus Rom stammende Vorarlberger sind, verleiht uns dabei eine zusätzliche Originalität.


Auch wenn die Ära des römischen Imperiums in mancherlei Hinsicht zu einer sehr kritischen Epoche der Menschheitsgeschichte gehört, so zählt sie mit Sicherheit zu den faszinierendsten, die auch noch heute ihre Ursprünglichkeit im gesellschaftlichen Leben bewahrt. Und das nicht nur im abendländischen Raum.
Das „Reenactement“ (lebendige historische Darstellung) ist ein Abenteuer für Privilegierte, die einen Hauch dieser gar nicht so rätselhaften Vergangenheit am eigenen Leib spüren wollen. Doch das ist nur möglich, wenn man selbst römische Rüstungen am Körper trägt, mit ihnen marschiert, exerziert und auch lernt, mit den Waffen umzugehen. Jedes Mitglied ist für die Finanzierung und Pflege seiner Ausrüstung selbst verantwortlich, doch stehen wir bei der Anschaffung mit Rat und Tat beiseite.
Wir laden also verwegene Frauen und Männer ein, Mitglieder/innen unseres spektakulären Vereins zu werden, dessen Möglichkeiten ungeahnt sind. Die Gelegenheiten zu interessanten, internationalen Kontakten und neuer Freundschaften sind dabei ebenso garantiert wie unsere Priorität: Viel Spaß zu haben an einer Leidenschaft, die immer mehr Freunde findet.

Geschichte der Legio XXI Rapax
CHRONOLOGIE

vor 31 v.Chr.

- in Spanien gründet wahrscheinlich noch Gnaeus Pompeius Magnus die Legion Indigena, die nach der Militärreform des Augustus in die XXI Legion umbenannt wird.

27 bis 25 v.Chr.


- Feldzüge gegen Asturen und Kontabren, die mit der Gründung der Provinz Hispania Taraconensis endet.


15 v.Chr.


- Feldzüge gegen die Alpenvölker. Die Legion ist Teil der Streitmacht, die unter dem Befehl von Nero Claudius Drusus den Grundstein für die Erschließung der Provinz Raetia legt und das Lager Castra Augusta Vindelicorum (Augsburg) erbaut. In der Zeit bekommt die Legion den Beinamen Rapax (rapere – reißen, rauben, rapidus – reißend). Ein aus dem Dienst ausscheidender Centurio der Legion wird zum „Praefectus Ratis Vindelicis vallis Poenine et levis armaturae” ernannt. Ein Titel, der einem Gouverneur in einem eroberten Gebiet, welches noch nicht zur Provinz erhoben wurde, entspricht.


6 n.Chr.


- Feldzug gegen die Markomannen unter dem Kommando von Tiberius Julius Caesar. Im gleichen Jahr Beteiligung an der Unterwerfung des Aufstands gegen die römische Administration in Panonnien.


9 bis 14 n.Chr.


- in Folge der Niederlage des Publius Quinctilius Varus gegen die Germanen Versetzung nach Castra Vetera (Xanten). Die Legion bezieht das Lager zusammen mit der Legio V Alaudae.


14 bis 15 n.Chr.


- Aufruhr nach der Wahl Tiberius zum neuen Kaiser. Feldzug gegen die Germanen als Teil der Streitmacht des Nero Claudius Germanicus. Die Strafexpedition erreicht den Ort der Niederlage des Varus und begräbt die Gebeine der römischen Kameraden. 2 von 3 Adlern der Varuslegionen werden zurückerobert. Thusnelda, die Ehefrau des Arminius wird gefangen genommen und das germanische Heer zerschlagen.


15 bis 46 n.Chr.


- Versetzung nach Novaesium (Neuss).


46 bis 69 n.Chr.


- Versetzung nach Vindonissa (Windisch/ Schweiz) infolge der Heeresreform nach der Eroberung Britanniens.


68 n.Chr.


- der Legat Aulus Caecina führt die Legion gegen die Helveter an. Der Aufstand dieses Alpenvolkes ist wahrscheinlich von Soldaten der Rapax provoziert worden. Die Vermutung liegt nahe, dass Caecina die Kampfkraft der Legion erproben wollte, bevor diese zum Kampf gegen die reguläre Armee der aufständischen Provinzhalter geschickt wird. Nach Quellenlage war die XXI Rapax seit 54 Jahren an keinem Kriegseinsatz beteiligt.


69 bis 70 n.Chr.


- die Legion schließt sich der Streitmacht des Aulus Vitellius an und marschiert in Italien ein. Sie ist unter dem Kommando von Aulus Caecina an der ersten Schlacht bei Bediracum in der Nähe von Cremona beteiligt, aus der Vitellius als Sieger hervorgeht. Im April 69 marschiert sie in Rom ein. Im Dezember 69 unterliegt die RAPAX der dem Vespasian treuen Armee aus Pannonien und Illyrien wiederholt bei Bediracum. Im Frühjahr 70 beteiligt sich die RAPAX an dem Krieg gegen das neu entstandene Imperium Galliarum.


70 bis 83 n.Chr.


- Stationierung in Castra Bonna (Bonn). Die Legionäre schaffen Infrastruktur und bauen den Hafen des Lagers aus.


83 bis 89 n.Chr.


- die Legion wird nach Mogontiacum (Mainz) versetzt. Im Jahr 88 kommt es in Germania Superior zur Revolte gegen den amtierenden Kaiser Domitian. Der Anführer, Statthalter der Provinz Lucius Antonius Saturninus, stützt sich auf zwei in Mogontiacum stationierte Legionen, die XXI Rapax und XIV Gemina. Der von Domitian geschickte Aulus Bucius Lappius Maximus aus Germania Inferior besiegt die Truppen der Aufständischen bei Rigomagus (Remagen). Saturninus kommt bei der Schlacht ums Leben. Die meisten Offiziere der aufständischen Legionen werden hingerichtet.


89 bis 93 n.Chr.


- Strafversetzung nach Pannonien. Die XIV Gemina folgt 2 Jahre später. Die Legion XXI Rapax wird im Jahr 92 oder 93 von dakischen und sarmatischen Streitkräften vollständig vernichtet und durch die Legio XXX Ulpia ersetzt. Die Legio XXI Rapax wird nicht mehr neu formiert.

 

STANDORTE / PROVINZEN

41 – 15 v.Chr. - Hispania Taraconensis

15 v.Chr. – 6 n.Chr. - Raetia / Castra Augusta Vindelicorum

6 – 9 - Pannonia

9 – 15 - Germania Inferior / Castra Vetera

15 – 46 - Germania Inferior / Novaesium

46 – 68 - Germania Superior / Vindonissa

68 – 70 - Raetia, Italia, Germania Superior,
Germania Inferior.

70 – 83 - Germania Inferior / Castra Bonna

83 – 89 - Germania Superior / Mogontiacum

89 – 93 - Pannonia

Hierarchie und Organisation einer Legion zur Zeit des Principats (erste Lesung)

I

Legatus Legionis

Legionskommandant

II

Tribunus Laticlavius

Oberster Tribun

III

Praefectus Castrorum

Lagerpräfekt

IV

Tribunus Angusticlavius

5 Tribunen in der Legion

V

Primus Pilus

Höchster Centurio der 1 Cohorte

VI

Princeps Prior

Centurio der 2 Centurie

VII

Hastatus Prior

3 Centurie

VIII

Princeps Posterior

4 Centurie

IX

Hastatus Posterior

5 Centurie

X

Pilus Prior

Höchster Centurio der 2 – 10 Cohorte

XI

Princeps Prior

2 Centurie

XII

Hastatus Prior

3 Centurie

XIII

Pilus Posterior

4 Centurie

XIV

Princeps Posterior

5 Centurie

XV

Hastatus Posterior

6 Centurie

XVI

Aquilifer

Adlerträger der Legion

XVII

Signifer

Feldzeichenträger des Manipels

XVIII

Vexillarius

Standartenträger

XIX

Optio

Stellvertreter des Centurios

XX

Tesserarius

Wachhabender Unteroffizier der Centurie

XXI

Miles Gregarius

Legionssoldat

XXII

Tiro

Soldat in der Grundausbildung

XXIII

Probatus

Rekrut

Ränge I bis II

Diese sog. Senatorischen Ränge waren den Vertretern des Adels mit einem nachweisbaren Besitz in Höhe 1 Million Sesterzen vorbehalten. Die Führung einer Legion stellte einen Teil der politischen Karriere auf dem Weg zum Konsuln dar. Legat wurde ein Mann im Rang eines propretors, also ein Politiker der bereits mindestens 1 Jahr im Amt als Prätor im Senat diente.
Eine allgemein verbreitete Meinung, diese Männer waren unerfahren und militärisch nicht ausgebildet, ist falsch. Die römischen Eilten zu denen sie gehörten wurden schon in jungen Jahren im militärischem Geiste erzogen. Jedes Haus eines Patriziers verfügte über eine umfassende Bibliothek und private Lehrer, die ihnen Taktik und Kampftechniken, sowie die körperliche Ertüchtigung beibrachten. Die Praxis studierten sie als contubernales im Gefolge eines Feldherrn.
Der Legat unterstand dem Befehl des Provinzhalters der das Oberkommando über die, in seiner Provinz stationierten Truppen verfügte oder dem, mit der Führung einer Armee auf dem Feldzug anvertrauten Befehlshaber. Wie alle Senatoren war der Legat ein politischer Volontär und finanzierte seine Karriere selbst, ohne die Staatskasse zu belasten. Im Amt blieb er 2 bis 3 Jahre.

Der tribunus laticlavius als Stellvertreter des Legats war dagegen ein junger Mann in den Zwanzigern. Im Amt bleib er nur 1 Jahr und erreichte am Ende den Titel tribunus prolegato.
Der höchste Tribun war gleichzeitig der unerfahrenste und jüngste Offizier. Die militärischen und politischen Karrieren waren jedoch nicht von besonderen Fähigkeiten, Ausbildung, Erfahrung oder Mut auf dem Schlachtfeld abhängig. In erster Linie zählte die Geburt und Standeszugehörigkeit. Die gesellschaftliche Stellung der Familie war also entscheidend. In der Praxis galt, je höher das Amt am Beginn einer Laufbahn, desto besser waren die Chancen die angestrebte Spitze der Karriere zu erreichen.

Ränge III bis IV

„Die ritterlichen Ränge“ umfassten die Mitglieder des Adels (equites) mit einem Besitz von 400000 Sesterzen.
Sie gehörten zum Stab und hielten außer den militärischen auch organisatorische und juristische Aufgaben. Zur Unterstützung stand ihnen eine ganze Reihe an Büros und Einheiten, die mit den Verwaltungsaufgaben beschäftigt waren oder zur Ausführung von Sonderaufgaben abgestellt wurden.

Der Lagerpräfekt war für Befestigungen und Gebäude verantwortlich. Während des Marsches unterstand ihm der Tross und im Falle einer Belagerung und Krieges befehligte er die Artillerie und beaufsichtigte den Bau der Belagerungsmaschinen.

In einigen Fällen konnten auch Centurionen diese Tätigkeit ausführen, wenn sie ihren Dienst als primipilii beendet haben. Möglicherweise konnten sie dadurch in den Stand der Ritter aufgenommen worden sein, wenn sie im Vorfeld über entsprechende Qualifikationen nicht verfügt haben.

Im Normalfall ist aber der Lagerpräfekt analogisch zu den senatorischen Rängen als politischer Posten zu verstehen.

Die 5 tribuni angusticlavi befehligten je 2 Kohorten. Zudem unterstanden ihnen die Versorgung, die Standortabsicherung, die Straßenposten, die Kontrollpunkte, die Steuerbehörde und das Sanitätswesen.
Den Befehl über die Legionskavalerie hatte wahrscheinlich ein sechster Offizier (tribunus sextrementris), der nicht wie seine Kollegen 1 Jahr, sondern nur 6 Monate den Posten bekleidete, ausgeübt.
Bereits schon zum Ende der Republik stellte der Ritterstand Männer, die sich dem Militär und nicht der politischen Karriere, verpflichtet haben (viris militaris). Diese Gruppe stellte also Berufsoffiziere, die der Legion länger als nur die vorgeschriebene Amtszeit erhalten blieben.
Im 1. Jahrhundert nach Christus entstanden auch andere Posten oder Funktionen wie z.B der dux. Es handelt sich hier um einen besonders begabten und mutigen Mann, der keine adelige Abstammung vorweisen kann, jedoch ein hohes Ansehen genoss. Seine Funktion und Stellung sind jedoch unbekannt.

Ränge V bis XV

Mit den Centurionen, auch primi ordines genannt, beginnen die eigentlichen Berufsdienstgrade, die theoretisch jeder Soldat erreichen konnte. Für viele stellte der primus pilus den Höhepunkt einer militärischen Karriere dar.
Einige antike Autoren beschreiben die Gruppe der Zenturionen als das Rückgrat der Armee, die mit ihrer Erfahrung und Mut die höheren Dienstgrade übertreffen und allein über das Schlachtenglück entscheiden. Es ist eher ein Mythos der gern die Vorliebe der Zeitgenossen für das Einfache und Volksnahe widerspiegelt. Tatsächlich mussten die Zenturionen über besondere Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen um ihren Aufgaben und Pflichten nachgehen zu können. Auch Mut gehörte dazu um in der ersten Schlachtlinie zu bestehen, jedoch wie bereits erwähnt, nicht diese Eigenschaften waren bei der Postenvergabe entscheidend. Wie jede römische Karriere war auch die der Zenturionen von der Familie des Kandidaten abhängig. Somit war die Zugehörigkeit zum Ritterstand oder hoher gesellschaftlicher Status der Familie bei der Wahl eines Dienstgrades hilfreich. Auch Empfehlungsschreiben, alsbald vorhanden, spielten eine Rolle.

Die Legion verfügte über 59 Zenturionen. Einige Quellen nennen sogar 60 bis 63. Zu erklären wäre diese Zahlen mit Funktionsdiensten z.B.: im Stab oder anderen Bereichen, die nicht den Oberbefehl über eine Zenturie beinhalteten.
primus pilus befehligte die 1 Kohorte, die aus 5 Doppelzenturien bestand, war der Chef aller Zenturionen und nahm an den Beratungen des Stabs teil.

pilus prior befehligte jeweils eine Kohorte von 2 bis 10. Die übrigen  hielten den Befehl über ihre Zenturien wobei der hastatus posterior den niedrigsten Dienstgrad in dieser Gruppe darstellte.

Ränge XVI bis XVIII

Die Gruppe der Fahnenträger kann man in Feldzeichen unterteilen, die taktische und solche, die eine symbolische Bedeutung hatten. So sind auch die Soldaten zu betrachten, die damit beauftragt wurden diese Standarten zu tragen.
Das wichtigste Zeichen der Legion war der Adler (aquila). Wahrscheinlich hatte der Adler keine taktische Bedeutung. Eingeführt durch den Konsuln Marius sollte er die staatliche Macht symbolisieren. Der aquilifer rekrutierte sich aus den Reihen der veterani oder evocati. Er war ein Soldat, der mit dem Posten ausgezeichnet wurde, wahrscheinlich war er Jemand, der kurz vor seiner Entlassung stand und sich durch besondere Leistungen ausgezeichnet hat.
Das Gleiche gilt für den imaginifer, den Träger der Büste des amtierenden Kaisers. Es ist unklar, ob nur die aktuellen princeps als Büste in der Legion geführt wurden. Möglicherweise gab es mehrere sobald der ausscheidende „Erster Bürger“ in den Heiligenstatus erhoben wurde.

Der signifer dagegen stellt den Träger eines taktischen Zeichens dar, des signum. Ein signum gab es pro manipel (2 Zenturien). Es ermöglichte unterstützt durch akustische Signale des Cornicens und Tubicens das manövrieren der Einheit in der Schlacht und beim Exerzieren.
Der signifer war auch für die Auszahlung der Solde und die Führung von Konten der Soldaten verantwortlich. Er war Empfänger des doppelten Soldes (duplicarius) und gehörte zu der Gruppe der principales, in der römischen Armee bezeichnet man so Soldaten, die mit einer Befehlsgewalt ausgestatten waren.

Der Vexillarius ist genauso wie der Signifer zu betrachten, jedoch in seinem Fall ist die genaue Zuordnung schwieriger. Das vexillum war eine Standarte, die eine Einheit (vexillatio) kennzeichnete, die von der Legion abkommandiert wurde. Wahrscheinlich konnte das auch schon ein einfacher Straßenkontrollpunkt oder Außenposten gewesen sein.
Die Kavallerie führte an Stelle des signum ein vexillum, daher die Vermutung, dass auch bei der Infanterie, dieses Feldzeichen eine taktische Rolle übernehmen konnte, vielleicht sogar das Signum ganz ersetzen.
Mit dem Begriff „sub vexillum“, im Gegensatz zum normalen Dienst „sub signa“, bezeichnet man die zusätzlichen Dienstjahre der Veteranen. Möglicherweise kennzeichnete ein vexillum eine Einheit der Veteranen falls solche eigenständig organisiert war.
Der Vexillarius war auch ein duplicarius und gehörte zu den principales. Sein zusätzlicher Aufgabenbereich ist unbekannt. Vielleicht konnte er den signifer vertreten, oder seine Aufgaben ganz übernehmen.

Ränge XIX bis XX

Auf der Ebene der Zenturie gab es Dienstgrade, die dem Centurio zur Verfügung standen.
Der optio war sein Stellvertreter, zuständig für Ausbildung der Soldaten und Befehlsübermittlung. Als principales empfing er den doppelten Sold.

Der tesserarius (Leiter der Wachstube), obwohl man auch ihn zu den principales zählt, bekam dagegen nur den anderthalbfachen Sold (sesquiplicarius). Seine Aufgaben waren die Einteilung der Wachen (vigiles) und die Ausgabe der Tagesparole (tessera).

Der Dienstgrad des optio war nicht nur innerhalb der Centurie vertreten. Auch im Stab, im Funktionsdienst, in Büros der Tribunen und Sanitätswesen waren optiones mit verschiedenen Aufgaben vertraut.
Eine separate Gruppe bildeten die Optiones, die unmittelbar vor der Ernennung zum Centurio standen. So ein Soldat trug den Rang „optio ad spem“ und stand als Dienstgrad über den signifer.

Ränge XXI bis XXIII

Die Mannschaften waren keineswegs eine homogene Masse an Männern, die sich gegenüber gleichgestellt waren.
Die Unterteilung ist etwas komplizierter und bedarf eines einzelnen Kapitels.
Der normale, gemeine Soldat (miles gregarius) konnte in mehreren Funktionsdiensten, verschiedene Dienstgrade und Titeln erreichen.

Der tiro war ein Soldat, der sich in der Grundausbildung befand, die in der Regel 3 Monate dauerte. Nach Ablauf dieser Zeit erfolgte der Schwur auf den Kaiser, die Vorgesetzten und die Legionsstandarten. Von da an, durfte sich der Neuling als vollwertiges Mitglied der römischen Armee fühlen.

Bevor ein Rekrut eine Uniform bekam und zur Grundausbildung zugelassen wurde, musste er sich einer genauer Herkunfts- und Tauglichkeitsprüfung unterziehen, dem probatio.
Als Kandidat (probatus) wartete er auf die Entscheidung der Kommission, die durch ihn gemachte Angaben zu Person, Herkunft und sozialen Status überprüft hat. Dieses Verfahren konnte mehrere Monate in Anspruch nehmen. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Musterung erhielt der nun gewordene tiro eine Prämie (viactium).

Organisation der Unteroffiziere und Mannschaften

Keine andere Gruppe ist so zahlreich wie die der Mannschaften. In der römischen Armee hatten die Soldaten gleich mehrere Aufstiegs und Spezialisierungsmöglichkeiten, die nicht nur einen höheren Sold und militärische Ehren bedeuteten, aber auch einen sozialen Aufstieg außerhalb der Armee mit sich nachzogen, wobei Armeeangehörige allgemein ein hohes Ansehen genossen.
Der Dienst in der Legion war somit ein soziales Sprungbrett, nicht nur für die politischen Karrieren des Adels, sondern auch für den gemeinen Bürger, der mit dem Tag seiner Entlassung eine Rente und oft Eigenland bekam. Die Männer bildeten auch die Avantgarde der römischen Kolonialmacht in den Provinzen und bekleideten Ämter in der örtlichen Administration. In Einzelnfällen konnte der Dienst an der Waffe in Folge einer Beförderung sogar zum Erhalt eines Adelstitels führen und damit, bedingt durch den Wechsel des Standes, eine politische Karriere ermöglichen.
Die Armee entwickelte teilweise komplizierte Schutzmechanismen und bürokratische Hindernisse um die Unterwanderung durch nichtrömische Bürger und gesellschaftlich fragliche Elemente zu verhindern. Somit war der Zugang zur Legion neben Vorbestrafften auch den wenig, nach römischem Kodex, geachteten Berufsgruppen untersagt. Dazu zählten Metzger, Frisöre, Schauspieler und Spielleute. Für nichtrömische Bürger war der Dienst in den auxilliarcohorten möglich, wo eine 25 jährige Dienstzeit mit dem Erhalt der Bürgerrechte für die ganze Familie und Nachkommen endete.
Natürlich zählte man Freigelassene und Sklaven auch zu der nicht Diensttauglichen Bevölkerungsgruppe.

Die Legion kann man nach modernen Maßstäben in 3 Haupteinheitstypen unterteilen.

  1. Die Infanterie (antesignani, postsignani)
  2. Die Artillerie  (balistarii)
  3. Die Kavallerie (equites)

Die schwere Infanterie wurde aufgeteilt in Soldaten die vor und hinter den Standarten (signa) kämpften. Die antesignani und die postsignani. Vermutlich stellten die ersten eine Art Leibwache der signa dar und hielten sich während der Schlacht in der Nähe der Feldzeichen auf um sie notfalls zu schützen. Die Anzahl der antesignani war demnach wesentlich kleiner als die der postsignani, also Soldaten, die in der Formation hinter den Feldzeichen standen.

Weiter teilte man die Soldaten in immunis und munifex, wobei die immunis sich in principalis und simplaris unterteilten. Die Gruppe der immunis bildeten alle Soldaten bis zum Rang des Centurios, die vom einfachen Dienst (munera) auf Grund ihrer Funktion oder Dienstjahre befreit waren. Die principalis stellten eine Gruppe der Befehlshaber (Offiziere, Unteroffiziere), die meist den doppelten oder anderthalben Sold eines einfachen Soldaten bezogen.

Die immunis simplaris waren dagegen Soldaten, die zwar von der munera befreit waren, aber keinen höheren Sold bekamen.
Die munifex bildeten die größte Gruppe in der Legion. Auch hier konnten die Soldaten Funktionsdienst leisten, genossen aber keine Begünstigungen und konnten beliebig eingeteilt werden.

Innerhalb der Legion operierten zusätzlich einige Einheiten, die den Tribunen untergeordnet waren und zu Speziallaufgaben herangezogen werden konnten.

Evocatii bildeten eine separate Einheit von Soldaten, die den Weg aus dem Zivilleben nochmals zu der Legion fanden. Sie galten als loyal und erfahren. Eine große Anzahl an Centurionen rekrutierte sich aus ihren Reihen.

Beneficarii standen den Tribunen zur Verfügung. Der Dienst galt unter den übrigen Soldaten als Beförderung. Diese Spezialeinheit war zuständig für die Aufstellung von Straßenposten ausgestattet mit besonderen Befugnissen. Sie waren auch befugt polizeiliche Aufgaben im zivilen Bereich auszuüben.

Frumentarii waren eigentlich Soldaten, die mit der Getreideversorgung beauftragt waren. Tatsächlich wurden sie jedoch in den Legionslisten nur geführt, ihr Hauptquartier befand sich aber in Rom von wo sie in den modernen Sinn geheimdienstähnliche Aufgaben bekamen.
Neben den speculatores, die für die Legion im Auftrag des Legaten oder der Tribunen unterwegs waren, sammelten sie Informationen und erfüllten Aufträge für die politischen Führer Roms.

Die Offiziere und Unteroffiziere fungierten nicht nur als Befehlshaber sondern auch als Ausbilder(dicens).
Deren Aufgaben waren Ausbildung an der Waffen, Formaldienst, Formationsdrill usw.


Überliefert sind dazu folgende Funktionen:

  • campidoctor
  • magister campi
  • optio campi
  • doctor armorum
  • exercitator

Liste möglicher Dienstgrade und Funktionen für Offiziere und Mannschaften:

Verwaltung

Versorgung

Sanitätswesen

Pioniere/Bauwesen

Religion

Polizei/Steuerwesen

cornicularius – Leiter der Schreibstube (officium).

questor – Kassenführer der Legion. Zuständig für alle Ein -und  Ausgaben. Auch der Verkauf von Sklaven (Gefangenen) unterstand seiner Aufsicht.

ordinarius – auch Bezeichnung für Centurio. Im Sanitätswesen der Rang eines leitenden Arztes.

metator – Vermessungsingenieur.
Gehörte zur Vorhut, die geeignete Plätze zum Bau eines Lagers zu erkunden hatte, andere Zuständigkeitsbereiche im Bauwesen.

haruspex –
Priester, lass aus der Leber und anderen Eingeweiden die Zukunft, Weissager.

questionarius –
Soldat, der Verhöre und Folterungen durchgeführt hat.
Vielleicht auch teilweise ein Ermittler, der mit der Aufklärung der Vergehen im Militärbereich betraut war.

librarius – Schreiber, konnte auch Sonderaufgaben als Buchhalter oder im Rechnungswesen erfüllen.

cibariator – zuständig für die Bestimmung und Verteilung der Lebensmittel an die Truppenteile.

miles medicus – Arzt, Stabsarzt. Eingesetzt meist im Truppenlazarett (valentudinarium).

mensor – ähnlich wie metator, Fachmann im Bereich der Vermessung und Planung.

victimarius – Opferdiener.

stator –  wahrscheinlich ein Soldat, der Steuereintreibungen im zivilen Bereich durchführte. Vielleicht ein Feldjäger ungeklärter Provenienz.

actuarius – weiterer Büroangestellter. Möglicherweise für das Archiv zuständig.

frumentarius-
Soldat zuständig, beauftragt mit der Getreidebeschaffung und Lagerung. (siehe Erläuterung oben).

capsarius – Sanitäter, sowohl im Lazarett als auch bei der Truppe eingesetzt. Sicherte die Erstversorgung.

architectus – Architekt, zuständig für Gebäudeplanung und Bauaufsicht.

pullarius – Hühnerwärter,  Weissager.

stationarius – Soldat, der im modernen Sinne Polizeiaufgaben übernahm. Diese Soldaten waren außerhalb der castra stationiert um die Bürgernähe zu demonstrieren.

abularius*

dispensator – verteilte die Lebensmittel an die Einheiten.

animantium tutela
Tierpfleger

burgarius – Soldat einer befestigten Anlage. Damit sind meist die Signal- und Kontrolltürme gemeint.

dispensator*

mensor frumenti – siehe frumentarius. Mögliche Sonderaufgaben, Zuständigkeitsfelder.

pequarius/ veterinarius – Tierarzt, Verwalter des Viehbestandes.

beneficarius

vicarius*

venator – Tierfänger, Jäger.

mulio – Tierpfleger, zuständig für Transport- und Lasttiere.

carrariarus – Wagen- und Stellmacher.

Lukas Czerwinski

 


Die Sklavenhändler der Armee

Schon als Rom noch eine Republik war, wurde die Stadt in Folge der zahlreichen Kriege mit Unmengen an zu Sklaven erklärten Kriegsgefangenen regelrecht „überschwemmt“. Diese Kriegsgefangenen mussten möglichst schnell verkauft werden, damit sie der Armee nicht zur Last fallen konnten. Der Verkauf wurde deshalb bürokratisiert und unterlag einem Questor. An ihn wandten sich die Großhändler, die bei ihm Sklaven in großen Mengen für Märkte in römischen Städten kauften und den Transport organisierten. Diese Sklavengroßhändler nannte man Mangones.

Während  der Transaktion wurde als Zeichen einer staatlichen Handlung ein Speer (Hasta) in die Erde gerammt. Die Köpfe der Sklaven wurden dabei zudem meist mit Kränzen geschmückt, um die religiöse Bedeutung als Opfergabe zu unterstreichen. Begriffe wie sub hasta venire oder sub corona venire bedeuten daher soviel wie, „als Sklave verkauft“.
Mangones sammelten ihre „Ware“ an bestimmten Orten, bis sie die gewünschte Anzahl zusammen hatten. Mit angelegten Ketten wurden die Sklaven dann zu Fuß oder auf Karren an die Bestimmungsorte im ganzen römischen Reich gebracht. Dort wurden sie abschließend an Einzelhändler verkauft, die diese dann an den „Endkunden“ weitergaben.
Die Armee war mit den gemachten Kriegsgefangenen der Hauptlieferant der menschlichen Ware. Die Krieger besiegter Völker galten dabei als schwer erziehbar und nur bedingt zu bändigen. Viele bevorzugten Selbstmord, um sich der Versklavung zu entziehen. Manchmal gingen sogar die Einwohner ganzer Dörfer oder auch kompletter Städte in die Sklaverei. In der Zeit des Prinzipats wurde Rom zum wichtigsten Umschlagplatz für Sklaven aus der ganzen Welt.

Lukas Czerwinski
In Anlehnung an: „The Private Life of the Romans“ von Harold Whetstone, London 1932

 


Römisches Namensverzeichnis (eine kleine Auswahl)

Namen männlich Beinamen Namen weiblich
Abudius
Adaucius
Aelius
Aemilius
Aeresius
Afranius
Albius
Ammonius
Antonius
Apuleius
Arrenius
Anicius
Antonius
Artorius
Audacilius
Aufidius
Aurelius
Babudius
Caecilius
Caelius
Caesennius
Caesidius
Calidius
Calpurnius
Cammidius
Cammius
Camurius
Carausius
Cassius
Celerinius
Censorius
Claudius
Clodius
Cornelius
Curtius
Decrius
Desticius
Didius
Domitius
Duccius
Ecimius
Eprius
Exomnius
Fabius
Fannius
Favonius
Flavius
Gargilius
Grattius
Helvidius
Helvius
Honorius
Hortensius
Hosidius
Ingenuius
Julius
Juventius
Larcius
Latinius
Liburnius
Licinius
Ligustinius
Livius
Lollius
Lousius
Lucretius
Maenius
Manlius
Mannius
Marius
Menius
Mercatius
Messorius
Minicius
Mommius
Mummius
Mucius
Munatius
Mussius
Mustius
Nectovelius
Nemonius
Neratius
Nestorius
Octavius
Olcinius
Oppius
Ostorius
Paternius
Peltrasius
Petillius
Petronius
Plautius
Platorius
Poenius
Pompeius
Pomponius
Pontius
Porcius
Postumius
Praesentius
Pupius
Quinctilius
Roscius
Rustius
Rutilius
Saturius
Sallustius
Saufeius
Scribonius
Sempronius
Septimius
Sertorius
Simplicius
Sittius
Socellius
Spurius
Statilius
Statorius
Suetonius
Sulpicius
Tabellius
Tadius
Terentius
Tertinius
Thoranius
Titius
Trebellius
Tuccius
Ulpius
Valerius
Varius
Velius
Veranius
Vesnius
Vettius
Vibius
Virius
Vitellius
Volteius
Volusius
Aelianus
Agricola
Agrippa
Albanus
Albinus
Aprilis
Arcanus
Avitus
Balbus
Bassus
Bellicianus
Betto
Caelianus
Capito
Castus
Cattianus
Celer
Cerialis
Civilis
Clemens
Coranus
Donatus
Drusus
Erasinus
Facilis
Faustus
Felicissimus
Felix
Festus
Fidus
Firmus
Flavinus
Fortunatus
Frontinus
Fronto
Fuscus
Gaianus
Galba
Gallienus
Gallus
Gemellus
Genialis
Libo
Longinus
Lucullus
Lupus
Macer
Macrinus
Macro
Magnus
Mansuetus
Marcellus
Maritimus
Martialis
Martius
Masala
Masavo
Maternus
Maurus
Maximus
Melito
Messalinus
Mettellus
Novanus
Paetus
Panthera
Paulinus
Pertinax
Petra
Picens
Pius
Probus
Proclus
Pudens
Pulcher
Quadratus
Quietus
Romanus
Rufinus
Rufus
Rusticus
Sabinus
Saenus
Saturninus
Severus
Silanus
Silvanus
SolonSolus
Speratus
Strabo
Suavis
Super
Surinus
Thurinus
Valens
Venator
Verus
Viator
Victor
Vindex
Virilis
Vitalis
Corvinus
Crescens
Crispus
Dexter
Dida
Disertus
Geta
Gracchus
Homullus
Honoratus
Ingenuus
Justus
Modianus
Montanus
Natalis
Nepos
Nerva
Noricus
Savius
Scapula
Scipio
Secundus
Seianus
Senecio
Abudia Megiste
Allia Potestas
Antiochis
Antonia Thallusa
Appulia
Aristarete
Arria
Artemis
Athenodora
Atia
Aurelia Leite
Aurelia Philmatio
Bassilla
Caprasia
Cassia Secunda
Claudia
Clodia
Cornelia
Didymarion
Didyme
Dionysia
Domnina
Drusilla
Epicydilla
Epidia
Epria
Eucharis
Extricata
Fannia
Flavia Publia Nimachis
Flavia Sabina
Gaia Afrania
Gnome
Hedea
Helvia
Hilara
Hortensia
Irene
Isidora
Italia
Julia Domna
Julia Livilla
Julia Pye
Junia Theodora
Lalla
Larcia Horaea
Licinia
Magnilla
Melino
Melitine
Messalina
Minicia Marcella
Minucia Asste
Modia Quintia
Murdia
Musa
Mussia Dionysia
Nitocris
Olympias
Olympionica
Paezusa
Panthia
Parthenia
Perenice
Phamphile
Phyllis
Pobicia Aphe
Politta
Posilla Senenia
Primilla
Quarta Senenia
Recepta
Sallustia Athenais
Saufeia Thalea
Scholastica
Semiramis
Socratea
Statilla
Statillia Tyrannis
Sulpicia
Telephoris
Terentia Prima
Tertia Aemilia
Thuria
Timarete
Tryphosa
Urbana
Venuleia Sosis

 


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Kalender 2012

April


19.04 - 28.04: Natale di Roma, Feierlichkeiten anl äßlich des 2764. Geburtstages der Stadt Rom (Italien)


Juni

02.06 - 03.06: Lager in Bangs mit den Alamannen „Rhi Ems“ für den Alpenverein Vorarlbergs

Juli

01.07: Auftritt im Rahmen „Reiseziel Museum“ bei der Römervilla in Rankweil-Brederis

August

05.08: Auftritt im Rahmen „Reiseziel Museum“ bei der Römervilla in Rankweil-Brederis
17.08: Auftritt für die Pfadfindergilde in Altach - Kummenberg

September

02.09: Auftritt im Rahmen „Reiseziel Museum“ bei der Römervilla in Rankweil-Brederis

Oktober

06.10: Traditionelle „lange Nacht der Museen“ ber der Römervilla Rankweil-Brederis

 

Kalender 2011

7. Mai MMXI: „Special guests“ beim Ritterturnier in der Messestadt Dornbirn.

21. – 22. Mai MMXI: Kriegerlager Bangs mit den Alamannen „Rhi Ems“ bei Feldkirch.

27. Mai MMXI: Vorstellung der Rapax XXI im Rahmen des historischen Unterrichts im Bundesgymnasium Bludenz.

24.-25.-26. Juni MMXI: Römertreffen Straubing.

3. Juli MMX: Auftritt im Rahmen „Reiseziel Museum“ bei der Römervilla in Rankweil-Brederis).
 Dieser Termin wiederholt sich am 7. August und 4. September am selben Ort.
29. – 4. August XXI: Wylag Ratzeburg.

1. Oktober MMXI: Traditionelle „lange Nacht der Museen“ (Römervilla Rankweil-Brederis).

 

Centvrio | Gaius Valerivs Procilvs
Aqvilifer | Sextvs Septimivs Ivstvs
Signifer | Avlus Flavivs Maximvs
Cornicen | Qvintvs
Optio | Cacaivs Rebivs Asellio

Optio | Lvcianvs Fabivs Bibvlvs

Optio | Gaivs Flavivs Germanicvs
Cornicvlarivs | Caeso Qvinctilivs Falco
Tesserarivs | Gnaevs Tvllivs Cato
Evocatvs | Caivs  Svebvs Secvundvs
Miles | Avlvs Terentivs Percinvs
Miles | Marcvs Flavivs Avdax
Miles | Qvintvs Terentivs Varro
Miles | Marcvs Acilivs Glabrio
Miles | Hostvs Vlpivs Masvrvs
Miles | Domitivs Brigantvm
Miles | Pvblivs Marcivs Mavrvs
Miles | Pinvs Fidelis Vitalis
Miles | Pvblivs Cornelivs Anvlinvs
Miles | Caldvs
Tiro | Marcvs Fvrvivs Scaro
Tiro | Marcvs Carnifex
Tiro | Titvs Lappivs Naso
Tiro | Pvblivs Terentivs Metellvs
Tiro | Selekos Salvstivs Lactvca
Tiro | Lvcivs Lvcilivs Lvcvllvs
Tiro | Tiberivs Fvrivs Severvs
Tiro | Sextvs Naevivs Bestia
Tiro | Rufus Rebus
Tiro | Sextvs Flavivs Desprinvs
Tiro | Marcvs Livivs Pvllo
Tiro | Seivs
Tiro | Titvs Flavivs Pollio
Tiro | Lvcivs Postomivs Albvs
Tiro | Primvs Virivs Odiosvs
Tiro | Servivs Ovidivs Aries
Tiro | Lvcivs Lvcretivs Cavvs
Tiro | Lvcivs Cornelivs Barbatvs
Tiro | Gnaevs Terentivs Pestinvs
Tiro | Lvcivs Tvllivs Cactvs
Tiro | Gaivs Camillivs Minimvs
Tiro | Gaivs Livivs Germanvs
Tiro | Septimvs Virivs Lvpvs
Tiro | Tiberivs Aelivs Mirvs
Tiro | Marcvs Valerivs Corvvs
Probatus | Tiberivs Decivs Triarivs
Probatus | Titvs Varivs
Probatus | Ricart
Probatvs | Marcvs Mativs Caietanvs
Probatus | Qvintivs Decimvs
Probatvs | Pavlvs
Probatus | Titvs Varivs
Probatus | Lvcivs Arrivs Magnvs

 

Mango | Dracvs
Civile | Lvcretia
Civile | Ligia Calina
Civile | Atia Helva
Civile | Publia Cornelia Cana
Civile | Octavia Minor
Civile | Mania Rvtila
Civilis | Flavia
Senator | Brvnvs
Civile | Gaia Tavra
Civile | Alba
Civile | Fabia Atella
Civilis | Marit

 


2012

2009

 


2008

Empfehlungen

Nach nun fünf Jahren stetigem Ausbaus der Gruppe wie auch der Ausrüstung und Kontakte, wollen wir denen helfen, die sich ebenfalls für dieses Hobby interessieren. Qualität hat ihren Preis, doch um diese zu erkennen, bedarf es Erfahrung. Wir möchten daher einige Händler empfehlen, die immer großen Wert auf Qualität gelegt haben. Ebenso wollen wir befreundete historische Gruppen benennen, denen es wie uns am Herzen liegt, dieses Hobby mit Leben zu füllen. Schlussendlich seien auch die Veranstalter erwähnt, die das römische Leben publikumswirksam organisieren.

Legionen

I. Römercohorte Opladen www.roemercohorte.de
Legio XI CPF www.legioxi.ch
Legio XV Primigenia www.legio-xv-primigenia.de
Legio Prima www.legioprima.de
Legio Flavii www.erste-legion.de

Auxilia

COH IIII VIND www.vindeliker-kohorte.de
COH I C A G www.classis-germanica.de

Händler / Ausrüster

Dr. Antoni Feldon www.hetmanmilitaria.de
Aurificina www.replik-online.de

Lederkram www.lederkram.de
Battlemerchant www.battlemerchant.com
Omas Truhe www.aus-omas-truhe.de

Bastilippo www.bastilippo.de

ET.Rome www.etrome-shop.com


Veranstalter

Römertage Ostwestfalen-Lippe www.roemertage-owl.com
Römertage Xanten www.roemerfest-xanten.de
Museum Biskupin www.biskupin.pl
Varusschlacht - Kalkriese www.kalkriese-varusschlacht.de

Sonstiges

www.terraoperta.org.pl

 

Gerhard Sohm

germanicus(at)legioxxirapax.de

 

Römerfest am Gymnasium Buckhorn 2010

Neben der Rüstungsschau, Lateinunterricht und vielen interessanten Erklärungen zum römischen Reich, seiner Geschichte und dem damaligen Leben wurde auch den Schülern gezeigt, wie sich die Soldaten des römischen Reichs damals verteidigten und wie sie kämpften.

   

Freie Universtität zu Berlin "archaeoworks - archäologische Berufswelten" 2009

Im Rahmen der "archaeoworks" - Messe für Studenten und Interessenten der freien Universität zu Berlin, die sich speziell mit der Antike und Altertumsforschung befasste, wurde von uns mit Rekonstruktionen und Erprobungserfahrungen ergänzt.

 

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